Nullarbor 2.0

Die Strecke, die wir seit Katherine hinter uns haben ist NICHTS gegen die Nullarbor. Wirklich nichts!

Wir sind gestern rund 700km bis Barkly Homestead gefahren. Dazwischen befand sich nur eine endlose Weite voll Nichts. Einziger Tageshöhepunkt: Wir mussten mitten im Nirgendwo wegen eines Staus anhalten, denn ein Roadtrain-Anhänger war den Tag zuvor auf der Straße umgekippt und nun sollte ein Kran ihn wieder aufstellen. Ganze 40 Minuten mussten wir warten, dann wurde der Kran zur Seite gefahren und die wartenden Fahrzeuge durchgelassen. Der Anhänger lag allerdings immer noch auf der Straße.

Abends hatte es wieder zu regnen angefangen und wir bauten im Regen und Windeseile – denn es wurde bereits dunkel – die Zelte auf.
Nach einem schnellen Abendessen in der Campküche krochen wir dann auch schon um 8 Uhr ins Zelt.

Wir hatten uns den Wecker auf 6 Uhr gestellt, um früh los zu kommen. 1500km lagen von Barkly Homestead bis Townsville noch ungefähr vor uns und wir wollten es in zwei Tagen schaffen. Wir passierten die Grenze nach Queensland und durften somit mal wieder die Uhren umstellen: Um eine halbe Stunde vor, wir sind damit 9 Stunden vor der deutschen Zeit (nicht 10, weil Queensland in Gegensatz zu Victoria keine Sommerzeit hat).

Mehr als 900km haben wir geschafft und übernachten im Caravan Park von Hughenden, einem 1500-Seelen-Dorf.

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